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erstellt am: 07.12.2017

Die Überaktive Blase oder Reizblase

Viele Frauen leiden an einer Überaktivität der Blase. Die sogenannte Dranginkontinenz äußert sich meist durch häufigen Harndrang (mehr als 7 Mal in 24 Stunden bei normaler Trinkmenge), durch plötzlichen, nicht unterdrückbaren Harndrang oder die Patienteninnen müssen mehr als einmal nachts zum Wasserlassen aufstehen. Einige der Betroffenen verlieren auch unkontrolliert Urin.

Um mögliche Ursachen zu finden und die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten, nehmen wir eine gynäkologische Untersuchung vor. Dabei überprüfen wir, ob sich die Blase nicht richtig entleert (Restharnmessung) und ob eine Blasenentzündung vorliegt. Die Patientinnen und Patienten müssen im Zuge dessen ein Trink- und Miktionsprotokoll ausfüllen. Das heißt, dass sie für zwei bis drei Tage aufschreiben, was und wieviel sie trinken und wie oft sie welche Menge Wasser lassen. In manchen Fällen ist auch eine Blasenspiegelung und/oder eine Blasendruckmessung erforderlich. Häufig gibt es aber keinen erkennbaren Grund für die Reizblase.

Ursachen für die überaktive Blase können sein:

  • Scheidentrockenheit
  • Blasenentzündungen
  • Senkung von Scheide oder Gebärmutter
  • Erkrankungen des Nervensystems (z.B. Bandscheibenvorfall, Parkinsonkrankheit, Multiple Sklerose)
  • Zuckerkrankheit
  • Blasenentleerungsstörungen

Je nach Ursache und Auswirkung werden unterschiedliche Maßnahmen bei der Behandlung ergriffen. So kann zum Teil eine Änderung des Trink- und Miktionsverhaltens helfen. Eine Uro- oder Physiotherapeutin berät die Patientinnen dabei individuell. In anderen Fällen raten wir zur Verwendung von hormonhaltigen Cremes oder Zäpfchen bei trockener Scheide, zu Medikamenten zur Dämpfung des starken Harndrangs oder zum Einsetzen eines Nervenschrittmachers. Häufig kann auch eine Einspritzung von Botulinumtoxin in die Blase zu einer Verbesserung führen.

Wir beraten Sie gerne, welche Option für Sie in Frage kommt. Fakt ist aber: Sie müssen sich nicht mit einer überaktiven Blase abfinden! Für ein erstes persönliches Gespräch kontaktieren Sie uns unter T. +49 (0) 89 149 903-7600 oder per E-Mail an – gemeinsam finden wir eine Lösung.

 

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