Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages
Filter by Categories
Uncategorized
erstellt am: 29.11.2017

“Hier bin ich zu 100 Prozent Krankenschwester”

Am ISAR Klinikum setzen wir auf langfristige Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern – und das in jeder Abteilung. Darum legen wir großen Wert auf hohe Qualität, ein gutes Arbeitsklima und überdurchschnittlichen Teamgeist in allen Bereichen. Viele unserer Pflegefachkräfte bleiben allein deshalb bis zu ihrer Rente bei uns. Auch Marija Sirovina ist schon seit vielen Jahren Teil unserer Klinik und kümmert sich fachlich wie menschlich um unsere Patienten.

Sie arbeiten also schon von Anfang an hier. Was gefällt Ihnen am besten?

Frau Sirovina: Auch nach so vielen Jahren in meinem Beruf kann ich hier immer noch etwas Neues dazu lernen. Ich wollte immer möglichst viele neue Erfahrungen machen und meine Vorgesetzte hat mich dabei sehr unterstützt. Als zum Beispiel 2011 die Gefäßstation aufgemacht hat, hat sie gleich gesagt „das würde doch zu dir passen“. Dann durfte ich für drei Jahre dorthin wechseln. Mittlerweile bin ich auf den Stationen Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie. Diese Vielfalt an Fachbereichen ist für mich sehr wichtig, ich brauche die Abwechslung.

Und was haben Sie vorher gemacht?

Frau Sirovina: Ich bin vor fast 25 Jahren – und zwar einen Tag, nachdem ich meine Ausbildung in Kroatien abgeschlossen habe – direkt nach München gekommen. Zuerst habe ich in der Rieflerklinik gearbeitet, die ja dann zum ISAR Klinikum geworden ist, und bin durchgehend bis heute an Bord geblieben.

Was macht die Arbeit am ISAR Klinikum so besonders?

Frau Sirovina: Es sind die Kleinigkeiten. Zum Beispiel riecht es hier nicht nach Krankenhaus. Das ist außergewöhnlich. Wenn man zum ersten Mal das Klinikum betritt, wirkt es eher wie ein Hotel. Dazu trägt natürlich auch die moderne Ausstattung bei. Und die Atmosphäre hier ist sehr familiär: Jeder ist immer freundlich und grüßt, egal ob Ärzte, andere Pfleger oder die Putzfrau auf dem Gang. Diese offene Freundlichkeit ist wirklich selten.

Ist das Verhältnis zu Ihren Vorgesetzten dementsprechend gut?

Frau Sirovina: Wir haben ein tolles Miteinander und die Kommunikation läuft sehr gut. Unsere Pflegebereichsleitung und die Personalreferentin kommen regelmäßig auf den Stationen vorbei, sind aber auch telefonisch immer erreichbar. Man kann immer zu ihnen kommen, wenn etwas ist. Wir haben früher sogar auf den Stationen zusammen gearbeitet, daher wissen sie, wie der Alltag dort aussieht und worauf es ankommt. Sie nehmen auch sehr viel Rücksicht auf unsere Wünsche oder persönlichen Situationen.

Wie äußert sich das?

Frau Sirovina: Wenn zum Beispiel jemand einen Fachbereich gar nicht mag, dann wird das bei der Einteilung berücksichtigt. Aber auch bei privaten Problemen kann man sich auf die beiden verlassen. Mein Mann ist leider schwer erkrankt und meine Vorgesetzten – aber auch das ganze Team – halten mir seitdem den Rücken frei, damit ich ihm immer beistehen kann. Sogar die Ärzte fragen mich ständig, wie sie mir helfen können. Die nächste Operation wird jetzt auch von Spezialisten am ISAR Klinikum durchgeführt. Dieser Rückhalt gibt mir Sicherheit und Stärke.

Am ISAR Klinikum heißt es immer „Pflege macht nur Pflege“ – können Sie das bestätigen?

Frau Sirovina: Das stimmt, die Pflege muss sich nicht um Verpflegung oder anderes kümmern. Aber ich hole den Patienten auch mal einen Tee oder helfe gerne bei anderen Dingen. Ich bin Krankenschwester für alles – weil ich das so will.

Wie hilft Ihnen die Elektronische Patientenakte bei der Arbeit?

Frau Sirovina: Wir können den Ärzten darüber gezielt Informationen zu Patienten zukommen lassen und umgekehrt. Das funktioniert super und man spart wahnsinnig viel Zeit. Vor allem, weil die Ärzte mit ihrem Account von überall aus darauf zugreifen können und so immer auf dem neuesten Stand sind. Und man sieht auf einen Blick alle wichtigen Informationen ohne unleserliche Handschriften entziffern zu müssen.

Wo spüren Ihrer Meinung nach unsere Patienten das „Mehr“ in unserer Klinik?

Frau Sirovina: „Mehr“ bedeutet hier mehr Menschlichkeit. Der Patient ist nicht nur Patient, sondern ein Mensch. Wir alle nehmen uns viel Zeit für die Bedürfnisse unserer Patienten, dass merkt man auch an deren Feedback.

Ist die Pflege nach all den Jahren immer noch das Richtige für Sie?

Frau Sirovina: Als ich 50 geworden bin, habe ich viel darüber nachgedacht, was ich erlebt habe und was ich machen möchte. Und ich habe wieder festgestellt, dass ich genau im richtigen Beruf bin. Für mich kommt kein anderer Job in Frage. Ich bin zu 100% Krankenschwester und auch sehr glücklich hier am ISAR Klinikum.

 

Hier finden Sie unsere Stellenanzeigen.

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar

wpDiscuz

Weitere Beiträge