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erstellt am: 23.11.2017

Botulinumtoxin (Botox®) bei überaktiver Blase

Botox ist vielen Patienten nur als Mittel zur Glättung von Falten in der Schönheitschirurgie bekannt. Dabei wird der Wirkstoff auch bei vielen medizinischen Indikationen, wie beispielsweise bei Schiefhals, Augenmuskelschäden und auch bei Migräne eingesetzt. So auch bei einer überaktiven Blase. Denn wenn Medikamente nicht wirken oder nicht vertragen werden, dann können wir den Betroffenen oft mit Botulinumtoxin helfen.

Das Botox blockiert die Übertragung des Impulses zwischen Nerv und Muskel. Da die Blase ein Muskel ist, können durch Einspritzen von Botulinumtoxin die zu starken Nervenimpulse unterbunden werden, die Blase entspannt sich und der Druck lässt nach.

Das Botulinumtoxin wird dazu durch eine Blasenspiegelung mit einer Spezialnadel an zehn bis 20 verschiedenen Stellen in die Blase eingespritzt. Dadurch kommt es bei etwa 70 % der Patientinnen und Patienten für rund sechs bis neun Monate zu einer starken Besserung oder sogar zu einer Heilung ihrer Beschwerden. In der Regel lässt die Wirkung des Botulinumtoxins dann nach und die Behandlung muss wiederholt werden.

In sehr seltenen Fällen – bei rund 5-7% der Behandelten – kommt es durch die Einspritzung von Botox zu einer Blasenentleerungsstörung mit Restharnbildung. Diese Patientinnen und Patienten müssen dann vorübergehend immer wieder mit einem kleinen Katheter die Blase selber entleeren, bis die Wirkung von alleine wieder nachlässt.

Ob die Behandlung mit Botox für Sie in Frage kommt, klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch. Kontaktieren Sie uns dafür telefonisch unter +49 (0) 89 149 903-7600 oder per E-Mail an .

 

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