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BESTMÖGLICHE
DIAGNOSE

UND
BEHANDLUNG

Harnröhrenrekonstruktion und Harnröhrenstriktur

Harnröhrenrekonstruktion und Harnröhrenstriktur (Verengung)

Verletzungen, Entzündungen, Katheter- und endoskopische Behandlungen führen häufig zu einschnürenden Narben an der männlichen Harnröhre, sogenannte Harnröhrenstrikturen (Harnröhrenverengungen). In der übrigen Zahl wird Patienten mit einer Harnröhrenstriktur die endoskopische Strikturschlitzung vorgeschlagen. Die endoskopische Schlitzung führt jedoch im Zeitraum von 5 Jahren gesehen nur bei ca. 25% der Patienten zum Erfolg. 75% weisen nach bereits 1-2 Jahren eine erneute, dann aber durch die Schlitzung verlängerte Striktur auf. Letztlich wird aus einer kurzen Striktur eine lange, komplexe Striktur produziert.

Unsere Strategie sieht deshalb die sofortige, aufwendigere offene Harnröhrenrekonstruktion vor.

Aufgrund der unterschiedlichen Blutversorgung wurde in der bulbären (hinten gelegenen) Harnröhre bis zu einer Strikturlänge von 2,5 cm die Strikturexzision und End-zu-End-Vernähung der Harnröhrenstümpfe (mit einem Langzeiterfolg von 95%) bzw. bei längeren Strikturen bzw. bei der Lokalisation in der penilen (vorne gelagerten) Harnröhrenstriktur ein Patch-Verfahren angewandt (Langzeiterfolg von 65%). Als Patch (= flicken) kommt Mundschleimhaut, Penisschafthaut, Vorhaut und UAM zur Anwendung. Es wird an der verengten Stelle der Harnröhre als Erweiterungsplastik aufgenäht.