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Digitales Röntgen (Digitale Radiographie)

Digitales Röntgen (Digitale Radiographie)


Die Röntgenuntersuchung (Radiographie) hat einen wichtigen Stellenwert in der medizinischen Diagnostik. Sie ist nicht nur die älteste, sondern auch die bis in die heutige Zeit am häufigsten durchgeführte radiologische Methode.

In unseren Praxen kommen ausschließlich digitale Röntgensysteme zum Einsatz, die viel strahlenempfindlicher als konventionelle Röntgensysteme sind. Sie vermindern die Strahlendosis erheblich: So wird die für eine Röntgenuntersuchung erforderliche Dosis im Vergleich zu früher um bis zu 90 Prozent gesenkt.

Ein weiterer Vorteil des digitalen Bildes ist, dass es via Datenübertragung schnell an anderen Standorten verfügbar ist. Die elektronische Speicherung des Bildes ermöglicht auch jederzeit eine Nachbearbeitung der Aufnahme. Um die Treffsicherheit der Diagnose zu erhöhen, lassen sich dunkle Stellen aufhellen und auffällige Bereiche am Bildschirm in hoher Vergrößerung anzeigen.

Die digitale Röntgenuntersuchung kommt vor allem bei der Diagnose von krankhaften Veränderungen an der Lunge und des Bauchraumes, zur Bestimmung von Herzgröße und Herzform sowie von Erkrankungen des Skelettsystems zum Einsatz.
 Vor jeder Röntgenaufnahme stellt ein in der Röntgendiagnostik fachkundiger Arzt fest, ob die Untersuchung erforderlich ist.

Die betroffene Körperregion wird meist aus mehreren Richtungen geröntgt. Durch diese Untersuchung in mehreren Projektionsebenen werden sich Strukturen, die sich gegenseitig überlagern, besser dargestellt und können daher gut beurteilt werden.

Eine spezielle Form der digitalen Röntgenuntersuchung ist die Durchleuchtung, bei der verschiedene Bewegungsvorgänge im Körper direkt auf einem Bildschirm betrachtet werden können.

Wie läuft eine Röntgenuntersuchung ab?

Der Zeitaufwand für die Röntgenuntersuchung beträgt meist nur 5 bis 10 Minuten. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei.

Vor der Untersuchung werden alle im Untersuchungsfeld liegenden Fremdkörper wie Uhren, Schmuck, Haarklammern oder Bügel-BH abgelegt. Besonders strahlenempfindliche Körperregionen werden durch Bleischürzen geschützt.

Anschließend wird der Patient durch geschultes Personal in die richtige Position für die Aufnahmen gebracht. Um sich während der Arbeit vor der Strahlenbelastung zu schützen, befindet sich das Röntgenpersonal während der Röntgenaufnahme in einem anderen Raum.

Um keine „verwackelten“ Röntgenbilder zu bekommen, sollte der Patient sich während der Aufnahme nicht bewegen und muss gegebenenfalls kurz die Luft anhalten.

Beim digitalen Röntgen kann der Radiologe die Bilder sofort nach der Aufnahme am Computer betrachten. Die Bilder müssen nicht mehr extra aufwändig entwickelt werden.