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Diagnose

und
Behandlung

Cardio-CT

Wie läuft die Cardio-CT ab?


Nach einem intensiven Vorgespräch zu unklaren Beschwerden, Schmerzen, familiärer Vorbelastung oder Vorerkrankungen entscheiden unsere Ärzte in jedem individuellen Fall, ob eine Cardio-CT indiziert ist.

Als Cardio-CT (Herz-Computertomographie) bezeichnet man die Untersuchung der Herzkranzgefäße mit Hilfe eines modernen ultraschnellen Multislice-(Mehrschicht)-Computertomographen. Dieses Gerät fertigt in wenigen Sekunden Schichtaufnahmen des Herzens an, die später am Computer weiter bearbeitet werden können. Mehr zur Computertomographie

Im Rahmen einer Cardio-CT kann eine koronare Herzkrankheit schon in sehr frühen Stadien diagnostiziert werden. Die Untersuchung ist eine unkomplizierte Methode, um Gefäßverkalkungen und –verengungen nachzuweisen, ohne dass ein direkter Eingriff in den Körper erfolgt, wie zum Beispiel bei einer Herzkatheteruntersuchung.

Erster Schritt: Suche nach Verkalkungen


In der Regel wird bei der Cardio-CT zuerst eine sogenannte Koronarkalkmessung durchgeführt, um die Menge der Kalkablagerungen (Kalk-Score) in den Herzkranzgefäßen zu messen. Verkalkungen treten schon in den Anfangsstadien der koronaren Herzkrankheit auf, lange bevor hochgradige Verengungen in den Herzkranzgefäßen zu Beschwerden führen.

Die Messung des Koronarkalks ermöglicht eine Einschätzung des persönlichen Risikos für eine koronare Herzerkrankung – und damit auch für einen Herzinfarkt. Bei ausgeprägten Kalkablagerungen liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine koronare Herzkrankheit vor.

Zweiter Schritt: Suche nach Veränderungen der Herzkranzgefäße


Findet man bei einer Koronarkalkmessung Verkalkungen oder bestehen unklare thorakale Beschwerden, kann zusätzlich eine so genannte CT-Koronarangiographie durchgeführt werden – damit werden die durchbluteten Herzkranzgefäße sichtbar gemacht.

Bei der CT-Koronarangiographie wird nach Gefäßverengungen gesucht, die den Blutfluss behindern, und deren Schweregrad bestimmt. Die Untersuchung kann darüber Klarheit verschaffen, ob tatsächlich bereits eine koronare Herzkrankheit mit behandlungsbedürftigen Engstellen der Herzkranzgefäße vorliegt. Für die Untersuchung muss lediglich ein Kontrastmittel in eine Armvene gespritzt werden.

Die Kalk-Score Untersuchung dauert etwa 5 Minuten, die CT-Koronarangiographie etwa 10 bis 15 Minuten und belasten die Patienten kaum. Sie können sofort nach der Untersuchung nach Hause gehen.

Welche Untersuchungen werden noch angeboten?


Neben der Cardio-CT zählen auch die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspinuntersuchung) sowie die Szintigraphie zu den wichtigsten Früherkennungsuntersuchungen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Nach einem intensiven Vorgespräch zu unklaren Beschwerden, Schmerzen, familiärer Vorbelastung oder Vorerkrankungen entscheiden unsere Ärzte in jedem individuellen Fall, ob der Check-up des Herz-Kreislauf-Systems sinnvoll ist und welche Diagnosemethode indiziert ist.

Magnetresonanztomographie des Herzens


Ohne jegliche Strahlenbelastung, sondern mit Hilfe eines starken Magneten, können wir mit unseren modernen Hochleistungsmagnetresonanztomographen Schichtaufnahmen von jeglicher Ebene Ihres Herzens anfertigen und sie zu dreidimensionalen Bildern zusammensetzen.

Die Größe des Herzens, alle Herzinnenräume, die Dicke der Herzwände, die Struktur und Funktion der Herzklappen und die Leistungsfähigkeit des Herzens – nichts bleibt in der Magnetresonanztomographie verborgen. Sie eignet sich deshalb auch besonders zur Untersuchung des gesamten Herz-Kreislauf-Systems.

3D-Angiographie von Arterien


Die meisten Schlagadern (Arterien) mit Ausnahme der Herzkranzgefäße können mit der Kernspintomographie in der 3D-Angiographie dreidimensional dargestellt und damit von allen Seiten und in vielen Ebenen auf Verengungen und Verschlüsse untersucht werden. Die Methode wird zum Beispiel zur Untersuchung
  • Der Halsschlagadern (Karotiden)
  • Der großen Hauptschlagader (Aorta)
  • Der Nierenarterien eingesetzt
So ist zum Beispiel möglich, an den Halsschlagadern Wandverdickungen (Plaques) zu erkennen, die zum Ausgangspunkt für einen Schlaganfall werden können. Außerdem lässt sich durch die Dickebestimmung der Arterienwände am Hals eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose) erkennen, die auch die Herzkranzgefäße betreffen kann.

Auf gleiche Weise können wir mit Hilfe der 3D-Angiographie sowohl Kalkablagerungen in der Aorta und auch Erweiterungen der Aorta erkennen.

Myokardszintigraphie zum Nachweis von Durchblutungsstörungen des Herzens


Bei der Myokard-(Herzmuskel-)-Szintigraphie wird ein schnell zerfallender radioaktiver Stoff gespritzt und dessen Verteilung in der linken Herzkammerwand in Ruhe und unter Belastung untersucht. Am häufigsten wird diese Untersuchung durchgeführt, um zu beurteilen, ob eine nachgewiesene Engstelle in einem Herzkranzgefäß tatsächlich zu einer relevanten Durchblutungsstörung des Herzens während körperlicher Belastung führt.