Bestmögliche
Diagnose

und
Behandlung

Leistungsspektrum der Radiologie

Diagnostik – Kernspintomographie (MRT)


Die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) ist ein hochmodernes Bildverfahren, das völlig schmerzlos Schichtaufnahmen von fast allen Körperregionen liefert. Die MRT arbeitet nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Hilfe eines Magnetfelds, und kommt daher ohne jegliche Strahlenbelastung aus. Am Computer entstehen aus den im MRT gewonnenen Daten hochauflösende und teilweise dreidimensionale Darstellungen. Damit können fast alle Gewebe und Organe von allen Seiten betrachtet und beurteilt werden.

Wir arbeiten mit den derzeit modernsten MRT-Geräten, wie dem Hochfeld-1,5 Tesla-MRT, mit dem sich die unterschiedlichen Gewebe sehr deutlich darstellen und sicher voneinander abgrenzen lassen. Für Kinder, Personen mit großem Körperumfang und Patienten mit Platzangst bieten wir auch die Option an, sich in einem offenen MRT der neuesten Gerätegeneration untersuchen zu lassen.

Die Magnetresonanztomographie ist bei vielen diagnostischen Fragestellungen unverzichtbar, beispielsweise um herauszufinden, ob Rückenschmerzen durch eine Entzündung oder durch einen Bandscheibenvorfall verursacht werden. Die MRT eignet sich vor allem dazu, Weichteilgewebe zu untersuchen – das sind zum Beispiel Binde-, Muskel- oder Nervengewebe, das Gehirn und Organe. Auch flüssigkeitsgefüllte Hohlräume wie Herz, Blutgefäße, Gallen- und Bauchspeicheldrüsengang können wir mit der MRT sehr gut darstellen und begutachten.

In unserer Praxis wird die MRT zur Diagnose von Veränderungen und Erkrankungen folgender Organe und Gewebe eingesetzt:
  • Kopf, Gehirn und Rückenmark
  • Wirbelsäule
  • Alle Gelenke
  • Muskeln, Bänder und Knorpel
  • Arme und Beine
  • Halsweichteile
  • Weibliche Brust
  • Bauch- und Beckenorgane
  • Gallen- und Bauchspeicheldrüsengang (ohne Kontrastmittel)
  • Nieren und Harnwege
  • Weibliche Beckenorgane
  • Prostata
  • Herz und Herzgefäße
  • Blutgefäße (Kopf, Hals, Nieren)
Sie haben einen Termin für eine MRT? Bitte beachten Sie folgende Punkte:

Vor der Untersuchung

Metallhaltige Gegenstände ablegen
Bevor Sie den Untersuchungsraum für die Magnetresonanztomographie betreten, müssen Sie alle Gegenstände ablegen, die Metall enthalten könnten: Geld, Schlüssel, Schmuck (auch Piercings), Uhren, Brille, Hörgerät, herausnehmbare Zahnprothesen etc. Auch Scheck- und Chipkarten dürfen nicht in die Nähe des Magneten gelangen, da sie sonst unbrauchbar werden könnten. Das starke Magnetfeld des MRT ist immer in Betrieb, auch wenn keine Messungen erfolgen!

Herzschrittmacher und Co.
Patienten mit Herzschrittmachern, eingepflanzten automatischen Defibrillatoren sowie mit einigen älteren künstlichen Herzklappen und Innenohrimplantaten können im MRT nicht untersucht werden. Kein Hinderungsgrund für eine MRT-Untersuchung sind dagegen in der Regel:
  • Organische und die meisten neueren künstlichen Herzklappen
  • Implantierte Medikamentenpumpen
  • Metallische Gefäßclips oder Gefäßprothesen
  • Metallimplantate wie Nägel, Platten und Prothesen in Knochen und Gelenken
  • Falls Sie Unterlagen zu einem metallischen Implantat haben, bitten wir Sie, diese zur Untersuchung mitzubringen
Metallsplitter im Gewebe
Im Gewebe fest fixierte Metallsplitter stellen ebenfalls keine Gefahr während der MRT dar, allerdings darf die Untersuchung nicht durchgeführt werden, wenn sich solche Metallsplitter im oder in der Nähe des Nervensystems, der Lunge, des Auges oder von Gefäßen befinden.

Sie müssen uns in allen diesen Fällen vor der Untersuchung darüber informieren. Unsere erfahrenen Mitarbeiter und Ärzte stehen Ihnen hier im Zweifelsfalle mit Rat und Tat zur Seite.

Während der Untersuchung

Wie läuft eine MRT-Untersuchung ab?
Untersuchung in der „Röhre“
Die Magnetresonanztomographie dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten. Meistens liegen Sie dabei auf dem Rücken auf einer Liege, die in das röhrenförmige Gerät hineingefahren wird. Um eine gute Bildqualität zu erhalten, sollten Sie möglichst ruhig liegen. Zusätzlich bitten wir Sie bei einigen Untersuchungen immer wieder einmal, den Atem kurz anzuhalten. Hierzu erhalten Sie von Zeit zu Zeit Atemkommandos.

Während der kompletten Untersuchung werden Sie von unserem medizinischen Personal über einen Bildschirm oder direkt vom Bedienraum überwacht.

Klopfgeräusche
Während der Untersuchung treten laute Klopfgeräusche auf. Deshalb können Sie auf Wunsch über den Kopfhörer nebenbei Musik hören, die für eine entspannte Atmosphäre sorgt. Auf Wunsch gibt es auch Ohrstöpsel.

Einsatz von intravenösem Kontrastmittel
Der Einsatz eines intravenösen Kontrastmittels ist immer dann notwendig, wenn sehr ähnliche Gewebe oder Gewebeveränderungen voneinander abgegrenzt werden müssen. Das Kontrastmittel wird über einen dünnen Plastikkatheter während der Untersuchung in eine Armvene gespritzt.

Außerdem hilft ein intravenöses Kontrastmittel bei der Untersuchung von Tumoren oder Entzündungsherden. Hier kann der Einsatz wesentliche Zusatzinformationen liefern, da sich in krankem Gewebe Kontrastmittel häufig anders verhält als im umgebenden gesunden Gewebe.

Das bei der MRT eingesetzte Kontrastmittel ist nicht radioaktiv und wird im Allgemeinen gut vertragen. Innerhalb weniger Stunden wird es mit dem Urin wieder vollständig aus dem Körper ausgeschieden.

Eine der wenigen Kontraindikationen für diese intravenösen Kontrastmittel sind Nierenerkrankungen. Wenn Sie unter einer solchen leiden, müssen Sie uns darüber informieren.

Diagnostik - Computertomographie (CT)


Die Computertomographie (CT) ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung. Mit unseren hochmodernen Computertomographen nehmen wir die zu untersuchenden Körperregionen schichtweise und in hoher Bildfolge auf.

Die Untersuchung ist völlig schmerzlos. Die Bilddaten können von einem Computer zu virtuellen, dreidimensionalen Bildern zusammengesetzt werden. So können die untersuchten Körperabschnitte am Computer gedreht und von allen Seiten betrachtet und beurteilt werden.

Hervorragende Ergebnisse bei geringer Strahlenbelastung
Im Gegensatz zur Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) verwendet die CT Röntgenstrahlung. Unsere modernen, ultraschnellen Multisclice (Mehrschicht)-Computertomographen benötigen allerdings im Gegensatz zu Geräten älterer Generationen sehr wenig Strahlung und erzielen beste und schnelle Ergebnisse.

Kurze Untersuchungszeit
Früher musste der Patient Minuten, in den letzten Jahren immer noch mehrere Sekunden ausharren, um eine einzige Bildschicht zu erstellen. Da man ca. 50 Bildschichten braucht, um eine Region abzudecken (z. B. Brustkorb), musste der Patient oft mehrmals die Luft anhalten, um verwacklungsfreie Bilder zu bekommen. Heute braucht das moderne CT weniger als eine Sekunde pro Bildschicht. Damit dauert die eigentliche Untersuchung oft nur wenige Sekunden und ist bequem mit einmal Atemanhalten durchzuführen. Auch die Belastung mit Röntgenstrahlung ist dadurch um ein Vielfaches geringer. Die CT ist heute eine ausgereifte, patientenschonende und schnelle Untersuchungsmethode mit bester Bildqualität für eine zuverlässige Diagnose.

Die Computertomographie und die strahlungsfreie Magnetresonanztomographie werden oft als Konkurrenten dargestellt. Wir sehen jedoch beide Methoden als sich ergänzende Diagnose-Maßnahmen. Je nach zu untersuchender Region, diagnostischer Fragestellung, persönlicher Situation des Patienten etc. entscheiden der behandelnde Arzt und unsere Radiologen in jedem individuellen Fall, welche Diagnose-Methode sich am besten eignet. In Notfallsituationen wird zum Beispiel eher eine CT durchgeführt, da sie innerhalb von wenigen Minuten eine Diagnose liefert. Die Untersuchung mittels Kernspintomographie dauert dagegen zwischen 15 und 30 Minuten.

Einsatzgebiete
Die Computertomographie kommt vor allem bei Beschwerden und Erkrankungen verschiedener Körperregionen zum Einsatz, zum Beispiel bei der Untersuchung
  • des Kopfes
Die CT ist eine wertvolle Untersuchung bei vielen Erkrankungen des Gehirns, zum Beispiel um einen Schlaganfall, eine Blutung in oder um das Gehirn oder Tumore zu diagnostizieren.

Auch die nötige Ausschlussdiagnostik bei vielen degenerativen Erkrankungen des Gehirns (z. B. Demenz, Parkinson) ist mit der Computertomographie oft ausreichend möglich. Auch die Darstellung der Blutgefäße im Kopf lässt aufgrund der Qualität eine sichere Aussage zu.
  • der Nasennebenhöhlen, Schädelbasis und des knöchernen Mittel- und Innenohres
Aufgrund der exzellenten Darstellung auch der kleinsten knöchernen Strukturen erlaubt die Computertomographie zuverlässige Aussagen zu knöchernen Verletzungen und anlagebedingten Fehlbildungen.

Aber auch Entzündungen oder Tumore und deren Bezug zu den angrenzenden Strukturen im Bereich der Schädelbasis werden hochauflösend dargestellt, was für die Planung der Therapie (z. B. einer Operation) notwendig ist.
  • der Kiefer und Zähne
Mit dem so genannten Dental-CT erzeugen wir detaillierte Bilder des Ober- und Unterkiefers. Zahnärzte und Kieferchirurgen erhalten damit genaue Informationen über die Struktur des Kieferknochens sowie über Lage und Zustand der Zähne.

Dank spezieller Aufnahmetechniken, wie der Multislice-Dental-CT, ist eine sehr genaue und verzerrungsfreie Abbildung und Ausmessung der Kiefer- und Zahnstrukturen möglich.

Eine Software ermöglicht es, spezielle Einstellungen vorzunehmen und in die Aufnahmen verschiedene Hilfslinien einzuarbeiten. Diese helfen bei der Planung von Zahnimplantat-Operationen, zum Beispiel bei der Ermittlung der Implantatgröße und der Menge an vorhandener Knochensubstanz.

Die bei der Dental-CT gewonnenen Informationen sind beispielsweise auch für Weisheitszahn-Operationen und Implantate von Bedeutung. Mit ihnen kann der Verlauf des Unterkiefernervs exakt bestimmt und das Verletzungsrisiko weitgehend vermindert werden.
  • der Halswirbelsäule und Halsweichteile
In vielen Fällen kann bei Beschwerden an der Halswirbelsäule durch die CT-Untersuchung eine sichere Diagnose gestellt werden. Wegen der besseren Auflösung wird jedoch häufig die Magnetresonanztomographie der CT vorgezogen. Allerdings kann in speziellen Fällen die CT als ergänzende Untersuchung nötig sein, besonders dann, wenn die knöchernen Strukturen beurteilt werden müssen.

Besonders, um schnell den Zusammenhang der Halsweichteile (Muskeln, Bänder, Nerven) mit der Halswirbelsäule genau darzustellen, ist die CT eine wichtige und aussagekräftige Untersuchungsmethode. Da die Halswirbelsäule aus vielen verschieden Strukturen aufgebaut ist, ist die Computertomographie auch eine wichtige Untersuchungsmethode zur genauen Diagnose von Verletzungen in dieser Körperregion.
  • der Lendenwirbelsäule
Die Computertomographie eignet sich besonders gut zur Darstellung der feinen knöchernen Strukturen an der Lendenwirbelsäule. Auch Muskeln, Bandscheiben, Nerven, Bänder und kleine Wirbelgelenke lassen sich damit gut beurteilen.

Bei der Unterscheidung von Bandscheibengewebe und knöchernen Strukturen ist die CT der Magnetresonanztomographie sogar überlegen.

Wichtige Erkrankungen im Bereich der Lendenwirbelsäule, die mit Hilfe der CT erkannt werden können, sind zum Beispiel der Bandscheibenvorfall oder die Bandscheibenvorwölbung sowie eine Verengung des Wirbelkanals, in dem das Rückenmark und die Nerven verlaufen.
  • des Skeletts in Armen und Beinen
Bei der Diagnose von Verletzungen und Erkrankungen der Extremitäten, also von Armen und Beinen, ist es eine große Hilfe, alle Gewebe genau zu erkennen. Diese Möglichkeiten bietet die Computertomographie mit ihren hochmodernen Geräten. Mit ihrer Hilfe werden sowohl Knochen und Knorpel als auch Blutgefäße und Sehnen klar und deutlich gezeigt, wenn nötig auch dreidimensional.

Die Knochen aller Gelenke der Extremitäten lassen sich mit der CT in hoher Bildqualität darstellen. Selbst feine Knochenstrukturen werden dabei genau gezeigt. Einem erfahrenen Radiologen bleiben damit auch winzige Haarrisse oder Anbrüche in den Knochen nicht verborgen.
  • des Herzens
Mit der genauen bildlichen Darstellung der Herzkranzgefäße durch die so genannte Cardio-Computertomographie (Cardio-CT) können zuerst der Verkalkungsgrad und anschließend - nach der Gabe eines Kontrastmittels - über eine Armvene die Herzkranzgefäße dreidimensional dargestellt werden, um Einengungen festzustellen. Dies erlaubt eine Einschätzung des Herzinfarktrisikos.

Aber auch bei Patienten, bei denen die verengten Herzkranzgefäße mit einem Ballon aufgedehnt wurden oder bei Patienten nach einer Bypass-Operation kann zur Kontrolle des Behandlungserfolgs eine Cardio-CT durchgeführt werden.

Weitere Informationen zu Früherkennung / Vorsorge von Herzerkrankungen mit der Cardio-CT finden Sie im Abschnitt Vorsorge.
  • der Blutgefäße
Bei der Diagnose von Veränderungen und Erkrankungen an den Blutgefäßen kommen sowohl die Magnetresonanztomographie als auch die Computertomographie zum Einsatz. Unsere erfahrenen Radiologen und der zuweisende Arzt entscheiden, welches das für den jeweiligen Patienten und seinen speziellen Fall geeignete Verfahren ist.

Bei der so genannten CT-Angiographie erlaubt die hohe Bildqualität nach der Gabe eines Kontrastmittels die Beurteilung kleinster Details selbst im Inneren der Gefäße. Wenn notwendig werden zur besseren Anschaulichkeit dreidimensionale, farbige Abbildungen der Blutgefäße erstellt, die am Bildschirm rotieren und vergrößert werden können.
  • der Lunge und Atemwege
Bei der Darstellung der Lunge liefert die Computertomographie die besten Ergebnisse. Selbst die kleinsten Verästelungen der Luftwege und Gefäße werden in detailgenauen, überlagerungsfreien Querschnitten deutlich und scharf gezeigt. Das verbessert in vielen Fällen wesentlich die Diagnose von Lungen- und Atemwegserkrankungen.

Folgende Erkrankungen können mit der Lungen-CT erkannt werden:
  • Lungengerüst-Erkrankungen, wie eine Lungenfibrose, sind in der CT bereits zu erkennen, bevor die Röntgenaufnahmen etwas Auffälliges zeigt
  • Auch bei Erkrankungen der Atemwege, beispielsweise bei Ausweitungen der Atemgangswege (Bronchiektasien), ist die Lungen-CT eine sichere Methode, um das Ausmaß und die Art der Veränderungen darzustellen.
  • Beim Lungenemphysem werden Ausprägung und Lage der krankhaften Veränderungen gut erkannt. Auch Entzündungen der Lunge lassen sich mit der Lungen-CT gut diagnostizieren
Informationen zu Früherkennung/Vorsorge von Lungenerkrankungen (Raucher-Check-up) mit der CT finden Sie im Abschnitt Vorsorge.
  • des Bauchraums und Beckens
Die Computertomographie (CT) eignet sich ideal zur Untersuchung des Bauchraums und des Beckens. Bauchspeicheldrüse, Leber, Milz, Nieren und Nebennieren können mit der CT in kurzer Zeit untersucht werden. Auch hier bildet die CT in multiplanarer oder auch dreidimensionaler Darstellung in beeindruckender Bildqualität sowohl die Knochen als auch die Gefäße ab.

Bei der Erkennung von gut- und bösartigen Tumoren leistet die Computertomographie insbesondere im Bauchraum wertvolle Dienste. Geschwulste in der Bauchspeicheldrüse, im hinteren Bauchraum, in den Nieren und im Becken lassen sich mit der CT mit hoher Treffsicherheit erkennen. Auch Lymphknotenschwellungen und Wasseransammlungen im Bauchraum bleiben nicht unentdeckt.
  • des Darms (Virtuelle Koloskopie)
Aussagekräftige Einblicke in das Darminnere, ohne dass Instrumente in den Dickdarm eingeführt werden müssen, liefert die virtuelle Koloskopie. Statt den Dickdarm im Rahmen einer Darmspiegelung mit einem Endoskop direkt zu untersuchen, wird bei der virtuellen Koloskopie die Untersuchung am Computer „simuliert“.

Dazu wird zuerst eine Computertomographie des Darms durchgeführt. Die hochauflösenden digitalen Schnittbilder der CT werden dann mittels eines Computerprogramms in eine dreidimensionale Ansicht des Darmes umgewandelt. So kann der Arzt sich am Monitor auf eine virtuelle Reise durch den Darm begeben und diesen von innen betrachten.

Mit dieser Methode können Darmpolypen, Tumore und andere krankhafte Veränderungen entdeckt werden. Darüber hinaus können auch die umliegenden Organe und Strukturen außerhalb des Darmes beurteilt werden.

Mehr zur virtuellen Koloskopie erfahren Sie im Abschnitt Vorsorge.

Weitere Untersuchungen, bei denen häufig die CT eingesetzt wird, sind zum Beispiel die
  • Untersuchung von festen Strukturen mit einem geringen Wassergehalt, beispielsweise Knochen oder luftreichen Regionen wie die Lunge
  • Untersuchung bei vielen Erkrankungen im Bauchraum
  • Untersuchungen im Bereich der Schädelbasis, der Nasennebenhöhlen und des Mittelohrs
  • Untersuchung bei Verkalkungen der Herzkranzgefäße
  • Untersuchung bei Patienten mit Herzschrittmachern und eingesetzten Defibrillatoren
  • Untersuchung bei Patienten mit älteren Cochlea-Implantaten (Innenohr-Prothese)
  • Untersuchung bei Patienten mit Metallsplittern im Körper (Granatsplitter, Metallsplitter im Auge etc.)
Wie läuft eine CT-Untersuchung ab?
Untersuchung im Liegen
Die Computertomographie dauert in der Regel nur wenige Minuten. Die Patienten liegen auf dem Rücken auf einer Liege und werden während der Untersuchung langsam durch das ringförmige Gehäuse des Geräts geschoben.

Um eine gute Bildqualität zu erhalten, sollte man möglichst ruhig liegen. Aus diesem Grund bitten wir die Patienten, bei einigen Untersuchungen immer wieder einmal den Atem kurz anzuhalten. Während der kompletten Untersuchung werden die Patienten von unserem medizinischen Personal überwacht.

Einsatz von Kontrastmittel
Bei bestimmten CT-Untersuchungen ist auch die Gabe eines jodhaltigen, wasserlöslichen Röntgen-Kontrastmittels notwendig. Durch die Gabe des Kontrastmittels über eine Armvene lässt sich die Aussagekraft einer Computertomographie-Aufnahme oft enorm steigern, da sich dadurch die verschiedenen Körpergewebe besser voneinander abgrenzen lassen.

Bei Untersuchungen des Bauch- und Beckenraums muss der Patient vor der Untersuchung oft zusätzlich ein Kontrastmittel langsam trinken.

Die heute verwendeten Röntgenkontrastmittel werden in der Regel von den Patienten gut vertragen.

Wer darf nicht untersucht werden?
Unsere Radiologen erkundigen sich vor jeder Untersuchung bei allen Patienten ausführlich nach möglichen Gegenanzeigen für eine CT.

Es gibt nur sehr wenige Hinderungsgründe für eine Computertomographie, zumeist aus Strahlenschutzgründen (z. B. bei Kindern oder Schwangeren). In einigen Fällen darf jedoch eine Computertomographie nicht oder nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen mit Kontrastmitteln erfolgen. Unter anderem bei
  • einer bekannten Überempfindlichkeit gegen jodhaltige Röntgenkontrastmittel
  • bei einigen Erkrankungen, zum Beispiel der Schilddrüse und Nieren
  • bei der Einnahme bestimmter Medikamente

Digitales Röntgen (Digitale Radiographie)


Die Röntgenuntersuchung (Radiographie) hat einen wichtigen Stellenwert in der medizinischen Diagnostik. Sie ist nicht nur die älteste, sondern auch die bis in die heutige Zeit am häufigsten durchgeführte radiologische Methode.

In unseren Praxen kommen ausschließlich digitale Röntgensysteme zum Einsatz, die viel strahlenempfindlicher als konventionelle Röntgensysteme sind. Sie vermindern die Strahlendosis erheblich: So wird die für eine Röntgenuntersuchung erforderliche Dosis im Vergleich zu früher um bis zu 90 Prozent gesenkt.

Ein weiterer Vorteil des digitalen Bildes ist, dass es via Datenübertragung schnell an anderen Standorten verfügbar ist. Die elektronische Speicherung des Bildes ermöglicht auch jederzeit eine Nachbearbeitung der Aufnahme. Um die Treffsicherheit der Diagnose zu erhöhen, lassen sich dunkle Stellen aufhellen und auffällige Bereiche am Bildschirm in hoher Vergrößerung anzeigen.

Die digitale Röntgenuntersuchung kommt vor allem bei der Diagnose von krankhaften Veränderungen an der Lunge und des Bauchraumes, zur Bestimmung von Herzgröße und Herzform sowie von Erkrankungen des Skelettsystems zum Einsatz.
 Vor jeder Röntgenaufnahme stellt ein in der Röntgendiagnostik fachkundiger Arzt fest, ob die Untersuchung erforderlich ist.

Die betroffene Körperregion wird meist aus mehreren Richtungen geröntgt. Durch diese Untersuchung in mehreren Projektionsebenen werden sich Strukturen, die sich gegenseitig überlagern, besser dargestellt und können daher gut beurteilt werden.

Eine spezielle Form der digitalen Röntgenuntersuchung ist die Durchleuchtung, bei der verschiedene Bewegungsvorgänge im Körper direkt auf einem Bildschirm betrachtet werden können.

Wie läuft eine Röntgenuntersuchung ab?
Der Zeitaufwand für die Röntgenuntersuchung beträgt meist nur 5 bis 10 Minuten. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei.

Vor der Untersuchung werden alle im Untersuchungsfeld liegenden Fremdkörper wie Uhren, Schmuck, Haarklammern oder Bügel-BH abgelegt. Besonders strahlenempfindliche Körperregionen werden durch Bleischürzen geschützt.

Anschließend wird der Patient durch geschultes Personal in die richtige Position für die Aufnahmen gebracht. Um sich während der Arbeit vor der Strahlenbelastung zu schützen, befindet sich das Röntgenpersonal während der Röntgenaufnahme in einem anderen Raum.

Um keine „verwackelten“ Röntgenbilder zu bekommen, sollte der Patient sich während der Aufnahme nicht bewegen und muss gegebenenfalls kurz die Luft anhalten.

Beim digitalen Röntgen kann der Radiologe die Bilder sofort nach der Aufnahme am Computer betrachten. Die Bilder müssen nicht mehr extra aufwändig entwickelt werden.

Digitale Mammographie


Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung, bei der geringste Veränderungen der Gewebestruktur der Brust sichtbar gemacht werden können. Sie wird vor allem zur Früherkennung von Brustkrebs eingesetzt. Wenn Brustkrebs früh erkannt wird, kann er fast immer geheilt werden.

Wir führen unsere Untersuchungen ausschließlich mit digitaler Technik durch. Dabei handelt es sich um eine hochmoderne, sichere und sehr schonende Untersuchungstechnik. Die digitale Mammographie arbeitet mit deutlich geringerer Strahlendosis als die konventionelle, analoge Mammographie und liefert dabei eine exzellente Bildqualität.

Wir gehen neue Wege in der Brustkrebsfrüherkennung und setzen auf volldigitale Mammographiesysteme, die ohne Speicherfolie arbeiten. Hier setzen wir unter anderem die revolutionäre, volldigitale Microdosis-Mammographie ein. Sie benötigt eine extrem niedrige Strahlendosis. Die Microdosis-Mammographie schafft damit den schwierigen Spagat zwischen einem Minimum an Strahlenbelastung bei gleichzeitig bester Bildqualität.

Die digitale Technik ermöglicht eine sekundenschnelle Darstellung des Röntgenbildes am Computer, wodurch der Arzt sofort die Auswertung vornehmen und eine Diagnose stellen kann. Am Bildschirm kann die Aufnahme zudem weiter bearbeitet werden, was die Auswertung erheblich verbessert und die diagnostische Sicherheit erhöht. Durch die schnelle und sichere Auswertung der Aufnahmen bleibt langes Warten auf den Befund erspart.

Besonderen Wert legen wir auch auf die ausführliche und kompetente Beratung unserer Patienten und die enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten. Nach der Untersuchung erklären wir unseren Patienten das Untersuchungsergebnis und besprechen zusammen, ob und welche weiteren Maßnahmen nötig sind.

Welche Vorteile bietet die Untersuchung?
  • Minimale Strahlendosis für maximale Sicherheit
  • Schonende Technik
  • Größtmögliche diagnostische Sicherheit durch exzellente Bildqualität
  • Aufnahmen können am Computer nachbearbeitet und vergrößert werden
  • Einfacher und zuverlässiger Vergleich mit älteren digitalen Aufnahmen möglich
  • Angenehmer Untersuchungsablauf
  • Kurze Untersuchungszeit
  • Schnelle Auswertung der Bilder am Computer möglich
  • Kein langes Warten auf das Untersuchungsergebnis
Wie hoch ist die Strahlenbelastung?
Jahrelange Studien haben gezeigt, dass das Strahlenrisiko in keinem Verhältnis zu dem Risiko steht, das bei Verzicht auf die Untersuchung entsteht. Sie sollten also auf jeden Fall regelmäßig zur Brustkrebsfrüherkennung gehen. Der Nutzen, Brustkrebs frühzeitig entdecken zu können, ist viel höher als das Risiko, durch die Mammographie an Krebs zu erkranken.

Im Gegensatz zur analogen Mammographietechnik verwendet die digitale Mammographie eine elektronische Speicherfolie, mit der die Bilddaten im Computer gespeichert und ausgewertet werden können. Diese Speicherfolie ist viel strahlenempfindlicher als ein Röntgenfilm.

Bei konventionellen analogen Mammographiegeräten wird die Brust auf einem Röntgenfilm abgebildet. Die Strahlenbelastung pro Untersuchung beträgt etwa ein Zehntel der durchschnittlichen natürlichen Strahlenbelastung, der ein Mensch pro Jahr ausgesetzt ist.

Die volldigitale Mammographie geht sogar noch einen Schritt weiter, indem sie statt einer Speicherfolie einen digitalen Strahlendetektor verwendet. Er reagiert noch einmal deutlich sensibler auf Röntgenstrahlen als die Speicherfolie. Dadurch wird bei der volldigitalen Mammographie die benötigte Strahlung nochmals reduziert.

Wann macht die Untersuchung Sinn?
Die Mammographie wird vor allem zur Früherkennung von Brustkrebs durchgeführt. Zudem leistet sie bei der Beurteilung von Beschwerden und unklaren Befunden wertvolle Dienste.

Die Früherkennung ist beim Brustkrebs die wirksamste Maßnahme, um ein unheilbares Stadium zu vermeiden. Wird Brustkrebs rechtzeitig erkannt, ist in den meisten Fällen noch eine Heilung der Erkrankung möglich. Die Früherkennung erfolgt bei Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr im Rahmen des qualitätsgesicherten, bundesweiten bevölkerungsbezogenen Mammographiescreenings als Regelversorgung. Untersuchungen im Rahmen des Mammographiescreenings dürfen nur an speziell zertifizierten Standorten durchgeführt werden.

Sie haben Beschwerden?
Die Screeningmammographie ist für die Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen vorgesehen, die keine Beschwerden haben. Wenn Sie Beschwerden, wie zum Beispiel Schmerzen, Sekretion oder unklare Befunde, wie Knoten in der Brust, haben, ist in der Regel ein anderes Vorgehen sinnvoll. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden umgehend an Ihren Frauenarzt und/oder vereinbaren Sie einen Termin in unserer Sprechstunde.

Niemand ist zur Teilnahme am Screeningmammographieprogramm verpflichtet. Beim Screening erfolgt kein Arztkontakt, d. h. die Brust wird nicht angeschaut und nicht abgetastet und Sie bekommen keinen Ultraschall (Sonographie). Das Ergebnis der Mammographie wird nach einigen Tagen per Brief mitgeteilt.

Mammographie zur Brustkrebsfrüherkennung
Die Mammographie wird zur Brustkrebsfrüherkennung eingesetzt, weil sich damit bereits kleinste Veränderungen der Gewebestruktur aufspüren lassen, lange bevor eine Verhärtung oder ein Knoten in der Brust ertastet wird.

Weitere Informationen zur Brustkrebsvorsorge finden Sie im Abschnitt Brustkrebsfrüherkennung.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Für jede Mammographie nehmen sich unsere erfahrenen Ärzte viel Zeit. Zusätzlich zu jeder Mammographie werden, wenn gewünscht, Ihre Brüste gründlich abgetastet und Sie werden ausführlich befragt. Für die Untersuchung müssen Sie den Oberkörper frei machen.

Unsere kompetenten, für die Brustdiagnostik speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen werden Ihnen während der Untersuchung hilfreich zur Seite stehen und das Gerät optimal auf Ihre Bedürfnisse einstellen.

Die Mammographie dauert in der Regel nur wenige Minuten und wird meist im Stehen durchgeführt. Die Brust wird zwischen zwei Plexiglasplatten gelegt und von oben und unten sehr flach gedrückt. Je flacher die Brust ist, desto aussagekräftiger ist danach das fertige Bild.

Dann fertigt eine Röntgenassistentin je zwei Aufnahmen von den Brüsten an. Die Aufnahmen – von oben und von der Seite – dauern jeweils nur wenige Sekunden.

Die Mammographiegeräte sind leicht beweglich und ergonomisch geformt, was den Komfort des Patienten bei den Aufnahmen erhöht und problemlos verschiedene Positionen des Röntgendetektors ermöglicht. Das sind wichtige Voraussetzungen für gute und aussagekräftige Bilder.

Der Tisch kann außerdem so weit nach unten gefahren werden, dass die Mammographie auch für Patienten, die die Untersuchung im Rollstuhl durchführen lassen, als bequem empfunden wird.

Mit den neuen digitalen Mammographiesystemen können die Bilder bereits unmittelbar nach der Aufnahme auf dem Bildschirm begutachtet und ausgewertet werden – so bleibt Ihnen langes Warten auf den Befund erspart.

Nur wenige Minuten nach der Untersuchung besprechen wir gemeinsam ausführlich das Untersuchungsergebnis.

Was passiert nach der Untersuchung?
Nach der Untersuchung sprechen wir gemeinsam ausführlich über das Ergebnis und ggf. über weitere Maßnahmen. Wir arbeiten eng mit Ihrem behandelnden Arzt zusammen und geben Ihnen die Bilder der Untersuchung für den überweisenden Kollegen gleich mit. Der eigentliche Befund wird direkt an den überweisenden Kollegen gefaxt.

Bei der digitalen Mammographie können die Bilder schon Sekunden nach der Aufnahme durch einen von unseren auf die Brustdiagnostik spezialisierten Radiologen ausgewertet werden. Zu Ihrer Sicherheit arbeiten wir nach dem „4-Augen-Prinzip“. In Zweifelsfällen wird ein Kollege zur zweiten Begutachtung eines Untersuchungsergebnisses (Zweitbefundung) herangezogen. Durch die schnelle und sichere Auswertung der Aufnahmen am Computer bleibt Ihnen langes Warten auf den Befund erspart.

Besonderen Wert legen unsere Ärzte auf die persönliche Beratung nach der Untersuchung. Sind die Aufnahmen ausgewertet, folgt gleich im Anschluss eine gemeinsame, ausführliche Besprechung der Bilder mit dem Arzt, der Ihnen alle Aufnahmen im Detail erklärt.

Wird bei der Mammographie eine auffällige Veränderung der Brust entdeckt, bedeutet das nicht sofort, dass es sich dabei um Brustkrebs handelt. Durch eine Mammographie allein kann nicht immer mit letzter Sicherheit festgestellt werden, um welche Art von Veränderung es sich dabei handelt.

Um eine sichere Diagnose zu stellen, sind deshalb weitere Untersuchungen nötig. Auch dazu sind Sie bei uns in guten Händen.

Wir bieten in allen unseren Mammographiepraxen die Möglichkeit an, verdächtige Veränderungen der Brust mit einer Ultraschalluntersuchung weiter abzuklären. Dafür stehen uns hochauflösende Ultraschallgeräte zur Verfügung, mit denen verschiedene Untersuchungen (Gewebedichtemessung, Gefäßdoppler) der Brust durchgeführt werden können.

Manchmal muss zusätzlich eine Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) der Brust durchgeführt werden, die problemlos in unserem Standort am Giesinger Bahnhof oder in der Radiologie Schwabing angefertigt werden kann.

Bringen diese Untersuchungen keine Klarheit, muss eine Gewebeprobe entnommen und unter dem Mikroskop untersucht werden. Falls eine sogenannte Stanz- oder Vakuumbiopsie nötig ist, steht in unseren Praxen ein spezialisiertes Ärzteteam bereit, das den Eingriff minimalinvasiv und daher gewebeschonend durchführt. Diese Probenentnahmen können je nach Einschätzung unserer Spezialisten ultraschall-, mammographie- oder MRT-gestützt durchgeführt werden.

Therapie


In unserem hochmodernen Fachbereich Radiologie werden Sie nicht nur mit den modernsten und schonendsten Diagnoseverfahren untersucht. Wir bieten auch verschiedene innovative Therapiekonzepte an. Alle Behandlungsmaßnahmen dürfen ausschließlich von Radiologen und/oder Nuklearmedizinern durchgeführt werden – da dafür entweder radiologische Untersuchungsgeräte wie die Computertomographie notwendig sind oder für die Behandlung Substanzen zum Einsatz kommen, die ausschließlich von Nuklearmedizinern verwendet werden dürfen.

Zu unserem therapeutischen Angebot zählt z. B. die punktgenaue Behandlung von Rückenschmerzen.

Wir nehmen uns viel Zeit für Ihre Behandlung. Vor jeder Therapie findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt und Sie werden gründlich untersucht. Unsere erfahrenen Fachärzte entscheiden sorgfältig, welche Therapiemaßnahme sich in Ihrem individuellen Fall besonders eignet. Um Ihre Behandlung so optimal wie möglich zu gestalten, arbeiten wir eng mit Ihrem behandelnden Arzt zusammen.

Rückenschmerzbehandlung (Facettengelenksinfiltration bzw. periradikuläre Therapie von Rückenschmerzen)
Bei der periradikulären Therapie bzw. der Facettengelenksinfiltration handelt es sich um eine moderne CT-gesteuerte Therapie gegen Rückenschmerzen, die eine punktgenaue Behandlung am Ort des Schmerzgeschehens ermöglicht.

Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule und vor allem Schädigungen der Bandscheibe haben oft starke Schmerzen und Bewegungsbeeinträchtigungen zur Folge, die zu einer erheblichen Einschränkung des täglichen Lebens führen können. Manche Schmerzen waren bisher nur schwer zu behandeln – vor allem Schmerzen, die von einer Nervenwurzelreizung ausgehen.

Ein modernes Verfahren eröffnet neue Perspektiven in der Therapie von Rückenschmerzen. Unter computertomographischer Kontrolle werden schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente direkt an den Ort des Schmerzgeschehens gespritzt: Bei der periradikulären Therapie (PRT) an die betroffene Nervenwurzel und bei der Facettengelenksinfiltration (FGI) direkt an die Facettengelenke.

Eine periradikuläre Therapie (PRT) wird zur lokalen Behandlung von Schmerzen eingesetzt, die von einer Nervenwurzelreizung im Bereich der Wirbelsäule ausgehen (radikulärer Schmerz). Meist liegen einer solchen Reizung ein Bandscheibenvorfall oder knöchern bedingte Nervenwurzeleinengungen zugrunde.

Für den radikulären Schmerz ist es typisch, dass sich Schmerzursache und Schmerzreaktion gegenseitig verstärken. Ist die Nervenwurzel entzündet, werden bestimmte körpereigene Substanzen freigesetzt, die neue Schmerzen hervorrufen. Dadurch schwillt der Nerv weiter an und der Druck des umgebenden Gewebes steigt.

Um die Schmerzspirale zu durchbrechen, muss eine Therapie ihre schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung genau an der Stelle entfalten, die den Schmerz auslöst. Hier leisten die PRT sowie die FGI wertvolle Dienste, denn sie erlaubt eine punktgenaue Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen, ohne dass dafür eine Operation nötig ist.

Die periradikuläre Therapie (PRT) und die Facettengelenksinfiltration (FGI) können helfen, wenn heftige akute Schmerzen bestehen und wenn gegen chronisch ausstrahlende Rückenschmerzen Behandlungsmaßnahmen wie Physiotherapie und Medikamente nichts mehr ausrichten.

Die PRT und die FGI können die Schmerzursache gezielt ausschalten und damit eine nachhaltige Linderung der Beschwerden bewirken. Mitunter können sie sogar eine risikoarme, schonende und sehr effektive Alternative zur Operation sein.

In folgenden Fällen können die PRT und die FGI eingesetzt werden:
  • Bei akuten oder chronischen Rückenschmerzen der Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule, die von einer Bandscheibenvorwölbung oder einem Bandscheibenvorfall ausgehen, die auf die Nervenwurzel drücken
  • Bei Schmerzen durch Narbenbildung nach Bandscheibenoperationen
  • Bei ausstrahlenden Schmerzen wie Ischias, Hexenschuss und Schulter-Arm-Beschwerden
  • Bei Schmerzen, die vom Iliosacragelenk ausgehen
  • Bei Nervenwurzelentzündungen an der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule
  • Bei Verschleißerscheinungen der Wirbelgelenke, zum Beispiel Wirbelkörpergleiten
Wie wird eine PRT bzw. FGI durchgeführt?
Bei der periradikulären Therapie (PRT) wird eine hauchdünne Injektionsnadel bis an die gereizte Nervenwurzel im Bereich der Wirbelsäule vorgeschoben; bei der Facettengelenksinfiltration (FGI) bis an die gereizten Facettengelenke. Die Behandlung wird unter computertomographischer Kontrolle durchgeführt, dass heißt es wird gleichzeitig eine Computertomographie (CT) angefertigt, um die Nadel an die richtige Stelle zu bringen.

Über diese Nadel werden hochwirksame Medikamente eingebracht, die eine lokal betäubende sowie entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung haben. Das Entzündungs- und Schmerzgeschehen spielt sich meist auf einem sehr kleinen Raum ab. Da die optimale Sicht durch das CT eine zielgenaue Steuerung und millimetergenaue Verabreichung der Medikamente erlaubt, ist nur eine geringe Medikamentendosis nötig.

Der Effekt: Entzündung und Schmerz werden zielgenau bekämpft, die entzündete Nervenwurzel wird beruhigt und ihre Schwellung nimmt ab. Vor allem aber wird durch die Entlastung der Nervenwurzel der Teufelskreis von Entzündung und Schmerzsteigerung durchbrochen – eine wichtige Voraussetzung für Beschwerdefreiheit.

Die Behandlung erfolgt im Liegen unter örtlicher Betäubung und dauert circa 5 Minuten. Es ist keine besondere Nachbehandlung nötig. Etwa 30 Minuten später können Sie wieder nach Hause gehen und Ihren gewohnten Tagesablauf bzw. Ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Die periradikuläre Therapie (PRT) und die Facettengelenksinfiltration (FGI) wirken extrem schnell. Schon nach der ersten Behandlung ist bei einigen der Behandelten eine deutliche Schmerzlinderung spürbar. Bleiben sie beschwerdefrei, ist keine weitere Behandlung mehr nötig. Gewöhnlich sind jedoch mehrere Behandlungssitzungen im Abstand von je 7 Tagen notwendig, um die Schmerzen vollständig zu beseitigen.

Die PRT sowie die FGI haben eine hohe Erfolgsrate: Bei einer erheblichen Anzahl der Patienten kommt es zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden bis hin zu völliger Schmerzfreiheit.

Früherkennung/Vorsorge


Viele Menschen weisen, ohne es zu wissen, eine Reihe von Risikofaktoren für bestimmte Erkrankungen auf, z. B. Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zahlreiche Erkrankungen können durch den Einsatz modernster bildgebender Verfahren schon erkannt werden, bevor sie Beschwerden hervorrufen. Dadurch wird eine erfolgreiche Behandlung möglich.

Nutzen Sie die modernen Möglichkeiten der individuellen Früherkennung, indem Sie:
  • Eine zielgerechte Untersuchung eines oder mehrerer Organe vornehmen lassen, zum Beispiel bei bekannten Risikofaktoren oder zur Früherkennung einer Tumorerkrankung
  • Unklare Beschwerden bzw. mögliche Anzeichen für eine drohende oder bereits bestehende Erkrankung abklären lassen
Breites Angebot zur Gesundheitsvorsorge

Seit vielen Jahren setzen wir die diagnostische Bildgebung neben dem Nachweis auch zur Früherkennung verschiedener Krankheiten ein und bieten eine Vielzahl von Früherkennungsmaßnahmen an:
  • Gehirn-Check-Up
  • Brustkrebsfrüherkennung
  • Check-up von Herz und Gefäßen
  • Lungen-Check-up für Raucher
  • Check-up von Dünndarm und Bauchorganen
  • Dickdarmkrebsfrüherkennung
  • Untersuchung der weiblichen Beckenorgane
  • Untersuchung der Prostata
  • Osteoporosefrüherkennung
Untersuchung, Beratung und Betreuung

Wir führen sämtliche radiologische Früherkennungsuntersuchungen mit Hilfe der neuesten Gerätetechnologie durch. Dabei werden Sie von hochqualifizierten Fachärzten betreut, die jeden einzelnen Untersuchungsabschnitt individuell auf Ihr persönliches Gesundheitsrisiko abstimmen und eine sorgfältige Befunderhebung vornehmen.

Großen Wert legen wir auf ein ausführliches Beratungsgespräch, um Ihnen die einzelnen Untersuchungsergebnisse genau zu erläutern und Ihnen, falls erforderlich, fachkundige Empfehlungen für weitere Schritte zu geben.

Früherkennung und Vorsorge – was ist der Unterschied?

Früherkennungsuntersuchungen bilden immer nur eine Momentaufnahme des Gesundheitszustandes ab, sie erlauben jedoch keine Aussage über zukünftige Entwicklungen. Die Entstehung von Krankheiten kann man dadurch zwar häufig rechtzeitig erkennen, aber nicht verhindern – das heißt eine „echte Vorsorge“ von Erkrankungen ist nicht möglich, auch wenn beide Begriffe in der Regel gleichbedeutend verwendet werden. Die Untersuchungsergebnisse können Ihnen jedoch wertvolle Anregungen geben, um Krankheiten vorzubeugen, vorhandene Gesundheitsrisiken zu minimieren und Krankheiten erfolgreich zu behandeln.

Für eine umfassende Früherkennung sind neben der bildgebenden Untersuchung in der Regel weitere Schritte nötig, wie eine gründliche körperliche Untersuchung oder ggf. Laboruntersuchungen. Unsere Früherkennungsuntersuchungen finden deshalb immer in enger Zusammenarbeit mit Ihrem zuweisenden Arzt statt.

Gehirn-Check-Up

Mit Hilfe des Gehirn-Check-ups können bestimmte Erkrankungen des Gehirns wie Durchblutungsstörungen, Parkinson-Krankheit oder Demenz frühzeitig abgeklärt werden.

Sinnvoll ist die Untersuchung vor allem für Personen, bei denen Risikofaktoren für diese Krankheiten bekannt sind. Zum Beispiel haben Menschen mit Bluthochdruck ein erhöhtes Risiko für Durchblutungsstörungen und Schlaganfälle.

Häufig werden die Untersuchungen auch eingesetzt, wenn unklare Beschwerden bestehen, wie Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Schwindel oder Kopfschmerzen.

Beim Gehirn-Check-up werden vor allem die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie), aber in einigen Fällen auch die Gehirnszintigraphie eingesetzt. Unsere erfahrenen Fachärzte wählen das für Sie geeignete Verfahren sorgfältig aus und stimmen jeden einzelnen Untersuchungsgang individuell auf Ihr persönliches Gesundheitsrisiko ab.

Brustkrebsfrüherkennung

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Durch regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen kann Brustkrebs häufig schon zu einem so frühen Zeitpunkt entdeckt werden, wo er für Sie oder Ihren Arzt noch nicht tastbar ist. Bei einer rechtzeitigen Diagnose kann die Erkrankung in den meisten Fällen noch schonend behandelt und geheilt werden.

Zur Brustkrebsfrüherkennung wird die Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) angewendet. Sie gilt als beste anerkannte Früherkennungsmaßnahme für Frauen, die keine Beschwerden haben.

Wir führen in unseren Praxen die Untersuchungen ausschließlich mit Hilfe der digitalen Mammographie durch, einer hochmodernen, sicheren und sehr schonenden Untersuchungstechnik. Ausführliche Details zur digitalen Mammographie finden Sie im Abschnitt Digitale Mammographie.

Ausführliche Beratung

Ein wichtiges Anliegen ist es uns, unsere Patienten gründlich und kompetent zu beraten. In einem intensiven Vorgespräch fragt unser Arzt Sie nach unklaren Beschwerden, Schmerzen, familiärer Vorbelastung oder Vorerkrankungen. Ergeben Anamnese und Untersuchung eine ausreichende Indikation für die Untersuchung, übergibt der Arzt Sie an eine der freundlichen Mitarbeiterinnen für die Untersuchung.

Im Anschluss an die Untersuchung erklären wir Ihnen genau das Untersuchungsergebnis und besprechen zusammen, ob und welche weiteren Maßnahmen nötig sind. Falls nötig, begleiten wir Sie auch gerne bei weiteren diagnostischen Schritten. Einen besonderen Wert legen wir auch auf die enge Zusammenarbeit mit Ihrem behandelnden Arzt.

Herz-Kreislauf-Check-Up

Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie der Herzinfarkt sind hierzulande die häufigste Todesursache. Zwar kennen inzwischen viele Menschen die Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Dennoch wird die persönliche Gefährdung in vielen Fällen oft nicht richtig eingeschätzt. Klärende Untersuchungen werden häufig erst dann durchgeführt, wenn Beschwerden wie Schmerzen in der Brust die Betroffenen zum Arzt führen.

Viele von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffene Menschen spüren lange nichts von ihrer Krankheit. Lange vor dem Auftreten von Beschwerden kann man heute jedoch mit Hilfe moderner Untersuchungsverfahren bereits kleinste Veränderungen in den Blutgefäßen sichtbar machen. Zu den frühen Anzeichen einer koronaren Herzerkrankung gehören zum Beispiel Verkalkungen in den Herzkranzgefäßen.

Dank der Herz-Computertomographie (Cardio-CT) - einer neuen, risikoarmen und kaum belastenden Untersuchung des Herzens - können Verkalkungen der Herzkranzgefäße rechtzeitig erkannt und das individuelle Herzinfarktrisiko eingeschätzt werden. Ist das Risiko erhöht, kann man frühzeitig mit verschiedenen Präventions- und Therapiemaßnahmen gegensteuern und das Erkrankungsrisiko senken.

Neben der Cardio-CT zählen auch die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspin) sowie die Szintigraphie zu den wichtigsten Früherkennungsuntersuchungen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Nach einem intensiven Vorgespräch zu unklaren Beschwerden, Schmerzen, familiärer Vorbelastung oder Vorerkrankungen entscheiden unsere Ärzte in jedem individuellen Fall, ob der Check-up des Herz-Kreislauf-Systems sinnvoll ist und welche Diagnosemethode indiziert ist.

Wann ist eine Cardio-CT sinnvoll?

Die koronare Herzkrankheit, die zu Verengungen, Entzündungen und Verkalkungen in den Wänden der Herzkranzgefäße führt, ist eine der häufigsten Ursachen eines Herzinfarkts. Sie äußert sich in einigen Fälle durch Angina pectoris, das heißt einem anfallsartigem Engegefühl oder Schmerzen hinter dem Brustbein im Rahmen körperlicher und seelischer Belastungen. Teilweise kommt es ohne Vorwarnung durch derartige Beschwerden zum Herzinfarkt. Einige wenige Patienten mit koronarer Herzkrankheit versterben an einem plötzlichen Herztod.

Mittlerweile ist bekannt, dass die koronare Herzerkrankung durch verschiedene Risikofaktoren gefördert wird. Wichtige Risikofaktoren für eine koronare Herzerkrankung sind dabei zum Beispiel neben Alter und Geschlecht:
  • Bluthochdruck
  • Erhöhte Blutfette, (v. a. LDL-Cholesterin und Triglyceride)
  • Zuckerkrankheit
  • Rauchen
  • Stress
  • Übergewicht
  • Bewegungsarmut
  • Erbliche Faktoren
Lange vor dem Auftreten von Symptomen kann man mit der Hilfe moderner bildgebender Untersuchungsverfahren wie der Cardio-CT (Herz-Computertomographie) heute bereits kleinste Verkalkungen in den Herzkranzgefäßen sichtbar machen, die schon in frühen Phasen der koronaren Herzkrankheit zu finden sind.

Insbesondere Menschen mit einem oder mehreren Risikofaktoren für die koronare Herzkrankheit, die aber keine Beschwerden haben, können durch diese, von den vorher genannten Risikofaktoren unabhängige Methode klarer einschätzen, wie hoch ihr Krankheitsrisiko und ein dadurch verursachter Herzinfarkt ist. Die Bestimmung des Koronarkalks mit der Cardio-CT birgt keine akuten Gefahren und stellt für den Patienten keine weitere Belastung, bis auf die geringe Strahlenbelastung, dar.

Nach einem intensiven Vorgespräch zu unklaren Beschwerden, Schmerzen, familiärer Vorbelastung oder Vorerkrankungen entscheiden unsere Ärzte in jedem individuellen Fall, ob die Cardio-CT indiziert ist.

Die Cardio-CT wird nicht nur zur Vorsorge eingesetzt. Auch bei Patienten, bei denen die verengten Herzkranzgefäße mit einem Ballon aufgedehnt wurden oder bei Patienten nach einer Bypass-Operation kann zur Kontrolle des Behandlungserfolgs eine Cardio-CT durchgeführt werden.

Lungen-Check-Up für Raucher

Bei aktiven Rauchern liegt das Risiko, an einem Bronchialkarzinom (Lungenkrebs) zu erkranken, um das 12- bis 22-fache mal höher als bei Nichtrauchern. In Deutschland sterben jährlich rund 50.000 Menschen an Lungenkrebs. Je früher ein Bronchialkarzinom diagnostiziert wird, desto höher ist die weitere Lebenserwartung.

Aktiven Rauchern empfehlen wir deshalb, regelmäßig ein Lungenscreening durchführen zu lassen. Das gilt auch für ehemalige Raucher in den ersten zehn Jahren der Abstinenz. Danach ist das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken auf das der Normalbevölkerung gesunken. Auch Personen, die berufsbedingt mit krebserregenden Substanzen in Berührung kommen, empfehlen wir diese Untersuchung.

Wenn Sie wissen wollen, wie sehr das Rauchen Ihre Lunge oder Ihre Bronchien geschädigt hat, sollten Sie ein Lungenscreening mittels Computertomographie (CT) und zur Beurteilung Ihrer Atemwege eine virtuelle Bronchoskopie durchführen lassen.

Nach einem intensiven Vorgespräch zu unklaren Beschwerden, Schmerzen, familiärer Vorbelastung oder Vorerkrankungen entscheiden unsere Ärzte in jedem individuellen Fall, ob die Untersuchung indiziert ist.

Über das Lungenscreening-CT können selbst kleinere Veränderungen des Lungengewebes und des Rippenfells identifiziert werden. Unsere modernen ultraschnellen Multislice-Computertomographie (CT)-Geräte benötigen im Gegensatz zu denen älterer Generationen sehr wenig Strahlung und erzielen beste Ergebnisse. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten.

Mit der virtuellen Bronchoskopie, die ebenfalls auf der Multislice-Computertomographie-Technik basiert, können die Bronchien untersucht werden, ohne dass ein Untersuchungsinstrument eingeführt werden muss. Statt die Bronchien im Rahmen einer Spiegelung mit einem Endoskop direkt zu untersuchen, wird bei der virtuellen Bronchoskopie die Untersuchung am Computer „simuliert“. So lassen sich bereits sehr kleine Auffälligkeiten innerhalb der Bronchien sichtbar machen und beurteilen.

Check-Up von Darm und Bauchorganen/Darmkrebsfrüherkennung

Dank moderner bildgebender Verfahren können der Darmtrakt und die umliegenden Bauchorgane schnell und einfach untersucht werden.

Eine Dünndarmuntersuchung mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) dient vor allem dem Nachweis bzw. der Abklärung von entzündlichen Veränderungen und Tumoren bei unklaren Oberbauchbeschwerden. Die Untersuchung ist schmerzlos und ohne jegliche Strahlenbelastung, da zur Bilderzeugung keine Röntgenstrahlen eingesetzt werden.

Auch Bauchorgane wie Leber, Gallenwege und Bauchspeicheldrüse lassen sich mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) sehr gut beurteilen. Besteht beispielsweise der Verdacht, dass sich Steine oder Verengungen in den Gallenwegen oder im Bauchspeicheldrüsengang befinden, dann können diese ohne Einsatz von Kontrastmitteln erkannt und genau lokalisiert werden. Auch die Nierendarstellung einschließlich der ableitenden Harnwege ist eine Stärke der MRT und der CT.

Der Dickdarm kann durch eine virtuelle Koloskopie schnell und schonend untersucht werden.

Untersuchung der weiblichen Beckenorgane

Neben der Sonographie (Ultraschalluntersuchung) setzen wir auch die Magnetresonanztomographie (MRT oder auch Kernspintomographie) ein, um Erkrankungen an den weiblichen Beckenorganen zu erkennen bzw. unklaren Beschwerden auf den Grund zu gehen. Da bei der MRT zur Bilderzeugung keine Röntgenstrahlen eingesetzt werden, ist die Untersuchung mit keiner Strahlenbelastung verbunden.

Mit unseren modernen Hochleistungsgeräten können wir hier die unterschiedlichen Weichteilgewebe klar darstellen und sicher voneinander abgrenzen. So lassen sich beispielsweise Stellen am Darm oder im Beckenraum erkennen, die von einer Endometriose befallen sind – das ist eine gutartige, aber häufig schmerzhafte chronische Erkrankung von Frauen, bei der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle vorkommt.

Ebenso lassen sich mit Hilfe der MRT die Ursache und das Ausmaß von Nieren-, Harnwegs- oder Blasenerkrankungen abklären.

Untersuchung der Prostata

Als Krebsvorsorgeuntersuchung der Prostata leistet die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) wertvolle Dienste, weil mit ihr schon kleinste Veränderungen der Gewebestruktur sicher erkannt und beurteilt werden können.

Die Untersuchung ist völlig schmerzlos und erfolgt ohne jegliche Strahlenbelastung, da zur Bilderzeugung keine Röntgenstrahlen eingesetzt werden.

Osteoporosefrüherkennung

Die Osteoporose (Knochenschwund) ist eine häufige Erkrankung der Knochen, bei der die Knochendichte, das heißt der Kalksalzgehalt der Knochen, vermindert ist. Ist die Knochendichte zu niedrig, besteht die Gefahr von Knochenbrüchen, Wirbelsäulenverkrümmungen und Schmerzen.

Vor allem bei Frauen in den Wechseljahren und Männern ab 50 Jahren nimmt die Knochendichte häufig stark ab. Besonders bei weiteren Risikofaktoren für eine Osteoporose sollte man mit Hilfe einer Knochendichtemessung das persönliche Risiko ermitteln, an einer Osteoporose zu erkranken. Ist die Knochendichte zu niedrig, kann man frühzeitig mit verschiedenen Therapiemaßnahmen gegensteuern und das Erkrankungsrisiko senken.

Wichtige Risikofaktoren für die Entwicklung einer Osteoporose sind zum Beispiel:
  • Osteoporosefälle in der nahen Verwandtschaft
  • Rauchen, starker Alkoholkonsum
  • Untergewicht, Mangelernährung bzw. Vitaminmangel
  • Zu wenig körperliche Bewegung
  • Längere Kortisontherapie
  • Verschiedene Erkrankungen, zum Beispiel der Schilddrüse, des Magen-Darm-Traktes und der Niere
Um den Kalksalzgehalt und damit die Dichte und Festigkeit der Knochen zu untersuchen und so die Entwicklung einer Osteoporose frühzeitig zu erkennen, wird eine sogenannte Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) durchgeführt. Die Knochendichtemessung dauert nur wenige Minuten, ist absolut schmerzfrei und nur mit einer sehr geringen Strahlenbelastung verbunden.

Nach einem intensiven Vorgespräch zu unklaren Beschwerden, Schmerzen, familiärer Vorbelastung oder Vorerkrankungen entscheiden unsere Ärzte in jedem individuellen Fall, ob die Untersuchung indiziert ist.