bestmögliche
diagnose

und
behandlung

Milz

Milzzysten

Bei einer Milzzyste handelt es sich um einen kapselartigen Hohlraum in der Milz. Man unterscheidet die gutartigen (blanden) von den parasitären (bedingt durch Parasiten) sowie von den traumatischen (verletzungsbedingten) Zysten. Bei einer Zyste handelt es sich um einen durch eine Kapsel abgeschlossenen, sackartigen Hohlraum mit einem dünn- oder dickflüssigen Inhalt. Die Funktion der Milz wird durch die Milzzyste in der Regel nicht beeinträchtigt. Primäre Zysten der Milz sind selten; sie sind meist angeboren. Sekundäre Zysten entstehen aufgrund anderer Ursachen. Am häufigsten sind mit Bindegewebe gefüllte Pseudozysten, die meistens posttraumatisch, das heißt als Folge eines Unfalls, auftreten. Daneben gibt es die parasitären Zysten, die meistens Larven von Bandwürmern (Echinokokken) enthalten. Die meisten Zysten bedürfen keiner Behandlung. Sollte aber nach entsprechender Diagnostik ein operativer Eingriff nötig sein, führen wir diesen minimalinvasiv in sog. „Schlüssellochtechnik“ durch
Bluterkrankungen mit Milzbeteiligung

Es gibt einige, wenn auch selten Erkrankungen des Blutes, die eine Beteiligung der Milz zufolge haben. Hierzu zählen:
  • Hereditäre Sphärozytose
  • Hereditäre Elliptozytose
  • Autoimmune hämolytische Anämie
  • Thalassämien mit Transfusionsbedarf
  • Sichelzellenanämien mit Transfusionsbedarf
  • Morbus Werlhof (bei Fehlschlagen konservativer Maßnahmen)
  • Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura („Moschcowitz-Syndrom“)
  • Myelofibrose – bei Milzinfarkt, Blutungen, hohem Transfusionsbedarf, symptomatischer Splenomegalie.