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Dickdarm und Mastdarm (Kolon und Rektum)

Dickdarmpolypen

Polypen im Darm sind gutartige Neubildungen, sind jedoch die Vorläufer von Dickdarmkrebs. Es gibt unterschiedliche Arten und Wuchsformen von Polypen, die auch das Risiko der Entartung beeinflussen. Vom Auftreten eines Polypen bis hin zur Entwicklung eines Darmkrebses vergehen oft Jahre. Eine einfache Darmspiegelung kann diese Polypen entdecken und auch gleichzeitig entfernen.
Divertikel (Diverticulose und Diverticulitis)

Divertikel sind Aussackungen der Darmwand und werden auch als sog. falsche Divertikel bezeichnet. Dies bedeutet, dass sich Schleimhaut vom Inneren des Darmes durch eine Muskellücke in der Darmwand nach außen stülpt. Divertikel sind prinzipiell völlig harmlos und kommen bei vielen Menschen vor. Mit steigendem Lebensalter finden sich vermehrt Divertikel.

Wenn sich diese Divertikel durch Stuhlreste, Körner o.ä. entzünden, spricht man von einer Divertikulitis. In der Regel kann diese Entzündung gut mit Antibiotika behandelt werden. Kommt es aber zu mehreren Entzündungen hintereinander oder kommt es gar zu einem Platzen des Divertikels (Perforation) sollte ein operativer Eingriff erfolgen.
Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom)

Dickdarmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart bei Männern und Frauen. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle entwickelt sich Darmkrebs aus gutartigen Vorstufen, sog. Polypen oder Adenomen. Darüber hinaus besteht eine erhebliche erbliche Komponente. In frühen Stadien sind die Heilungschancen exzellent. Aber auch in fortgeschrittenen Stadien sind differenzierte, individuell auf den Patienten abgestimmte Behandlungskonzepte sehr erfolgreich. Der Goldstandard ist die operative Therapie.
Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom)

Der Mastdarm (Rektum) schließt sich an den Dickdarm an und bildet die letzten 15cm vor dem Schließmuskel. Bei Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom) kommen zumeist sog. multimodale Therapiekonzepte zum Tragen. Dies bedeutet, dass nach entsprechender Diagnostik zunächst eine Kombination aus Strahlen und/oder Chemotherapie appliziert wird und in einem zweiten Schritt der operative Eingriff erfolgt. Ziel ist es, durch die Vorbehandlung den Tumor zu verkleinern, um bei möglichst vielen Patienten den Schließmuskel zu erhalten. Durch diese, auf jeden Patienten individuell abgestimmte Konzepte, kann fast immer ein dauerhafter künstlicher Darmausgang vermieden werden.
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (M. Crohn und Colitis ulcerosa)

Unter chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen versteht man wiederkehrende (rezidivierende) oder kontinuierliche entzündliche Erkrankungen des Darms. Die beiden häufigsten Vertreter sind die Colitis ulcerosa und der Morbus Crohn. Wie bieten den Patienten Expertenbehandlung in unserem interdisziplinären CED-Zentrum. Darüber hinaus alle endoskopischen und chirurgischen Therapieverfahren, modernste Medikamente, z.B. Antikörperbehandlung sowie neueste Behandlungsverfahren.
Entleerungsstörung (Outletobstruktion)

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass man einmal täglich Stuhlgang haben sollte. Laut Definition der WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) ist als normal zu bezeichnen, wenn man alle 3 Tage bis hin zu dreimal täglich Stuhlgang hat. Entleerungsstörungen sind eine besondere Form der Verstopfung und können die Folge von Enddarmveränderungen sein, z. B. eines (gutartigen) inneren Mastdarmvorfalls. Das Leitsymptom ist das Gefühl der unvollständigen Entleerung. Erst nach sorgfältiger, spezialisierter Untersuchung ist eine zielgerichtete Behandlung angezeigt und möglich.
Mastdarmvorfall (Rektumprolaps)

Der Rektumprolaps (Mastdarmvorfall) ist ein Vorfall des Mastdarms bzw. eine teleskopartige innere Einstülpung (Invagination) der gesamten Mastdarmwand oder nur der Mastdarmschleimhaut in die Mastdarmlichtung und durch den After nach außen. Der Rektumprolaps kommt häufig bei Frauen und Mehrgebärenden vor. Nach genauer, spezialisierter Diagnostik ist eine operative Therapie angezeigt. Diese kann über den Bauchraum aber auch von außen erfolgen.