Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages
Filter by Categories
Uncategorized
bestmögliche
diagnose

und
behandlung

Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Bauchspeicheldrüsenentzündung (akute und chronische Pankreatitis)

Der akuten Pankreatitis liegt eine Selbstverdauung (Autodigestion) des Organs zu Grunde. Hier werden Verdauungsenzyme in der Bauchspeicheldrüse zu früh aktiviert. Die häufigste Ursache sind Gallensteine, die den Gang der Bauchspeicheldrüse verstopfen und so zu einem Stau der Enzyme innerhalb der Bauchspeicheldrüse führen.

Die chronische Pankreatitis ist definiert als eine anhaltende entzündliche Erkrankung der Bauchspeicheldrüse. Sie äußert sich in Form von abdominalen Schmerzen und/oder in einem dauernden Funktionsausfall der Bauchspeicheldrüse. Die wichtigste Ursache für eine chronische Pankreatitis bei Erwachsenen ist zu etwa 80 % der Alkoholmissbrauch, es kommen aber auch erbliche Formen vor, die zumeist bei Kindern auftreten.
Bauchspeicheldrüsenzysten (Pankreaszysten)

Als Pankreaszyste bezeichnet man krankhafte, blasenförmige Zysten in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Sie werden in echte Zysten und Pseudozysten eingeteilt. Pankreaszysten können mechanischer, entzündlicher oder neoplastischer Natur sein. Zysten, die durch Pankreatitis entstehen, können sich spontan zurückbilden, sie werden daher zunächst beobachtet. Verursacht die Zyste aufgrund ihrer Größe Beschwerden, so kann eine Entlastung über eine Magenspiegelung mit Einlage eines Röhrchens (Stent) erfolgen. Durch die endoskopische Vorgehensweise sind chirurgische Entlastungsoperationen im Allgemeinen nicht erforderlich, wenn aber nötig, können wir diese minimalinvasiv durchführen.
Gutartige (zystische) Tumore der Bauchspeicheldrüse
– Krebsvorstufen (Intraduktale papilläre muzinöse Neopalsien IPMN, Zystadenome etc.)

Zystische Pankreastumore sind selten. Wie bei allen Tumoren der Bauchspeicheldrüse gibt es keine spezifischen Symptome. Oft handelt es sich um einen Zufallsbefund. Folgende zystische Tumor werden unterschieden:

1.) seröse Zystadenome
2.) muzinöse Zystadenome
3.) Intraduktale papilläre muzinöse Neopalsien (IPMNs)

1.) Seröse Zystadenome: In den meisten Fällen handelt es sich um gutartige Tumore (97% der Fälle), so dass Patienten nach der chirurgischen Entfernung geheilt sind.

2.) Muzinöse Zystadenome: Diese Tumore findet man fast ausschließlich bei Frauen und sie treten einzeln im Pankreasschwanz oder Pankreaskörper auf. Es handelt sich zumeist um einen gutartigen Tumor (ca. 75% der Fälle), der aber die Fähigkeit besitzt, bösartig zu werden. Daher ist es wichtig diese Tumore zu entfernen, wenn sie entdeckt werden, um der Entstehung eines bösartigen Tumors zuvorzukommen.

3.) Intraduktale papilläre muzinöse Neoplasien (IPMNs): Schleim produzierende, zunächst gutartige Tumore, die einzeln oder an mehreren Stellen in der Bauchspeicheldrüse auftreten können. Man geht derzeit davon aus, dass sich die Zellen der Bauchspeicheldrüsengänge über verschiedene Stufen langsam verändern, bis hin zu einem bösartigen Tumor, dem Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)

Wir unterscheiden verschiedene Formen des Pankreaskarzinoms, welches sowohl im Kopf, im Körper, als auch im Schwanz der Bauchspeicheldrüse lokalisiert sein kann. Die unterschiedlichen Typen tragen entscheidend zur Prognose der Erkrankung bei und unterscheiden sich zum Teil erheblich. Grundsätzlich jedoch gilt: Sind keine Absiedelungen (Metastasen) des Tumors vorhanden, sollte eine operative Entfernung angestrebt werden.